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DL5AFN > ALLE     27.02.16 01:02l 121 Lines 5543 Bytes #999 (365) @ DL
BID : Q2QDB0RES08Z
Read: GUEST DK5SG DD3IA
Subj: AJW-Referat wird Chefsache
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Sent: 160226/2356z @:DB0RES.#NRW.DEU.EU [JO31ES Rees/Germany] obcm1.07b12 LT:36
From: DL5AFN @ DB0RES.#NRW.DEU.EU (Manuel,)
To:   ALLE @ DL
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Persönliche Meinung zum Inhalt der Webseite 

http://www.darc.de/distrikte/p/pr/aktuelles/aktuelles-details/article/ajw-eckart-moltrecht-stellungnahme-distrikt-wuerttemberg/

Eckhart Moltrecht DJ4UF beendet seine Zusammenarbeit 
mit dem DARC-AJW-Referat mit sofortiger Wirkung
----------------------

Eckhart DJ4UF, der leider verstorbene Günter DL7ZG, die Liste liesse sich um
einiges fortsetzen. 

Sie alle engagierten sich ehrenamtlich seit Jahrzehnten im DARC und opferten
Herzblut, hohen Arbeits-und Zeitaufwand, investierten ihre hohe Fachkompetenz
in ihr Wirken und verhalfen so u.a. vielen Funkamateuren zur erfolgreichen
Prüfung und dem heißbegehrten Amateurfunkzeugnis. 

Auch engagierten sich Günter DL7ZG und Manuel DL5AFN seit langen Jahren für
Sehbehinderte und Blinde mit der "Tönenden CQDL". 

Nicht nur die hier Genannten erfuhren dafür jedoch in Krisenzeiten alles andere
als Aufrichtigkeit, Anstand und Dankbarkeit durch ihren eigenen Verein - den
DARC! Darüber täuschen auch div. "verliehene Auszeichnungen in Anerkennung und
Würdigung seiner/ihrer Verdienste für den Amateurfunk durch den DARC" nicht
hinweg.  

Günter DL7ZG trat mit sofortiger Wirkung von der seit dem Jahr 1980 von ihm
betreuten Tönenden CQDL zurück, nachdem er vom damals amtierenden
DARC-Distriktsvorstand Berlin im Jahr 2013 massiv unter Druck gesetzt wurde.
Eine Intervention von Günter DL7ZG beim DARC-Bundesvorstand verlief
ergebnislos. 

Über Christian DL7APN und Manuel DL5AFN finden sich div. stichhaltige Punkte im
Internet zu Repressalien des damals amtierenden DARC-Distriktsvorstandes Berlin
hinsichtl. des BB-Amateurfunkmagazins. Mithilfe der Repressalien wurde
letztendlich eine freie, unabhängige Berichterstattung für Funkamateure
systematisch unterdrückt. 

Entspr. Widerspruchsschreiben an den DARC-Bundesvorstand verliefen genauso
ergebnislos, wie ein mehrfacher Protest Manuels DL5AFN gegen die nachweisliche
Falschbehauptung des "vereinsschädlichen Verhaltens durch das Rundspruchteam"
durch den DARC-Distrikt Berlin. 

Und jetzt am 24. Febr. 2016 beendete Eckart Moltrecht DJ4UF mit sofortiger
Wirkung seine Mitarbeit im DARC-Referat AJW nach Führungsübernahme durch den
DARC-Vorstand. 

Hoffentlich steht OM Eckhart DJ4UF - nunmehr AJW-unabhängig - weiterhin
künftigen Interessenten für die Amateurfunkprüfung mit Rat und Tat zur Seite. 

In einer m.E. wohl "DARC-typischen" von u.a. durch Hochmut, Macht-und
Kontrollhunger, sowie Ignoranz geprägten Vorgehensweise, begründet der
DARC-Vorstand die AJW-Übernahme und künftige Gesamtkoordination mit u.a. einer


"wegweisenden Aufgabe des AJW-Referats und der damit benötigten größeren
Aufmerksamkeit, als dies andere Referate erfordern."

Es stellt sich angesichts derartiger Begründungen z.B. die Frage, ob der
DARC-Vorstand nicht gleich alle DARC-Referate zentral übernehmen und leiten
will. 

Das brächte u.a. die Vorteile einer durchgängigen Kontrolle aller Referate und
der jeweils ehrenamtlich Tätigen mit sich. 

Andererseits ginge damit auch eine nicht unerhebliche Arbeitbelastung einher.
Ob man z.B. genau deshalb nicht die Übersicht verliert und damit bspw. ein
massiver Arbeitsqualitätsverlust zulasten aller auftritt, wäre die andere
Frage. 

Es verstärkt sich der Eindruck, daß beim DARC-Vorstand weder selbstständig
denkende, noch kritische ehrenamtliche Mitarbeiter erwünscht sind. Vielmehr
erweisen sich führende Köpfe des DARC gänzlich immun hinsichtlich aller geltend
gemachten Bedenken und Einwände zu diesen und ähnlichen Vorgehensweisen. 

"Synchrontanzen ohne Abweichung zum vorgegebenen DARC-Vorstandstakt" lautet
wohl das Credo...

Weitere Rücktritte bisher ehrenamtlich Engagierter beim DARC, bspw. beim
AJW-Referat wären allein deshalb keine Überraschung. 

Angesichts solcher "DARC-Vergrämungsoffensiven" stellen sich schlussendlich
u.a. diese Fragen: 

1. Rentiert sich überhaupt noch ein DARC-Beitritt bzw. die gegenwärtige
DARC-Mitgliedschaft? Der Amateurfunkbetrieb, QSL-Kartenaustausch,
Contestteilnahmen usw. sind auch ohne DARC-Mitgliedschaft möglich. 

Und wer weiss..vielleicht findet man ohne DARC-Mitgliedschaft auch z.B. eine
günstigere Antennenhaftpflichtversicherung für weniger als 96 Euro - dem
regulären DARC-Mitgliedsbeitrag im Jahr? 

2. Und werde ich bzw. bin ich schon ein beitragszahlendes DARC-Mitglied: 

Kann ich als Interessent bzw. Inhaber eines DARC-Ehrenamtes tatsächlich ein
Mindestmaß an Anerkennung, Dankbarkeit, Unterstützung etc..für meinen
Zeitaufwand, Arbeit und Mühe sowie deshalb ggfs. eintretender
Familiendisharmonie erwarten? 

Oder stehe ich unter stärkster Beobachtung und Bevormundung des DARC-Vortandes
und seiner Beauftragten bei der Ausübung meines Ehrenamtes ohne jegliche
Möglichkeit des kreativen Freiraums? Wobei ich in Fällen von Beschwerden
dagegen entweder mit völligem Ignorieren oder mit entspr. Repressalien durch
den DARC-Bundesvorstand bzw. seine Beauftragten rechnen muß. 

Lohnen sich dann immer noch Arbeit, Zeitaufwand, Fleiss und Mühe? 

Diese Fragen muß Jeder für sich selbst beantworten. Ungeachtet dessen gebührt
den gegenwärtig ehrenamtlich Aktiven - speziell an der DARC-Basis - Respekt und
Anerkennung für ihr bisheriges Engagement. 

Mögen sie trotz desmotivierendem DARC-Vorstandsgebahren weiterhin durchhalten.


Jeder Verband und Verein lebt überwiegend durch seine Mitglieder. Die
Mitglieder wiederrum brauchen für ihr Überleben weder einen Verband noch
Verein. 

73s Manuel DL5AFN 


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